Bürgerbus

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Was ist ein Bürgerbus?

Bei einem Bürgerbus handelt es sich um einen von einem Verein betriebenen Kleinbus mit 8 Sitzplätzen, der von ehrenamtlichen Fahrer/innen gesteuert wird. Dieser Bus ist behindertengerecht mit Einstiegshilfen ausgestattet und bietet Platz für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Rollator.

Der Betrieb erfolgt durch einen Bürgerbusverein in Konzession von Weser-Ems-Bus. Er wird dort eingesetzt werden, wo herkömmlicher Linienverkehr wirtschaftlich nicht tragbar ist. Da die Fahrer/innen ehrenamtlich tätig sind, fallen keine Personalkosten an und Strecken- und Fahrzeitgestaltung können individuell auf die Bedürfnisse der Anwohner zugeschnitten werden. Ein Angebot von Bürgern für Bürger!

Die Bürger legen also selbst fest, wo und zu welchen Zeiten ihr Bürgerbus fahren soll. Ein Bürgerbus fährt stets auf einer definierten Strecke, nach einem festen Zeitplan und zu den Standardtarifen des öffentlichen Nahverkehrs.

Damit ergänzt ein Bürgerbus ideal die vorhandenen Linien des öffentlichen Nahverkehrs. In der Summe ergibt sich eine Symbiose aus privatwirtschaftlicher Aktivität und ehrenamtlichem Engagement.

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Aufgabe Weser-Ems-Bus

Weser-Ems-Bus hat die Konzession für die Strecke inne. Dazu gehört auch die Beantragung und Einrichtung von Haltstellen. Bei einigen von uns unterstützen Bürgerbussen stellen wir das Fahrzeug - andere Vereine haben das Fahrzeug selbst erworben. Alle Vereine werden von Weser-Ems-Bus durch Schulungen und stetigen Informationsfluss an die Fahrdienstobleute der Vereine unterstützt und auf dem Laufenden Gehalten.

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Ziel und Aufgaben eines Bürgerbus-Vereins

Der Verein hat das Ziel, die Versorgung der Bevölkerung mit Öffentlichem Personennahverkehr zu verbessern, indem ein Kleinbus mit ehrenamtlichen Fahrern zusätzlich zu den Regionalbuslinien betrieben wird.

Der Bürgerbus-Verein kümmert sich um das Fahrtraining mit dem Bus und weitere Schulungen wie beispielsweise eine Tarifschulung. Zudem werden die Kosten für den Test beim Verkehrsarzt zum Erwerb des Personenbeförderungsscheins und die acht Doppelstunden in Erste Hilfe vom Verein übernommen. Alle Fahrer/innen sind versichert.

Weiterhin kümmert sich der Verein um die Durchführung des Fahrbetriebs, die Gewinnung und Schulung neuer Fahrer, die Optimierung der Streckenführung und des Fahrplans, die Pflege des Busses inklusive Reinigung und Wartung. Hinzu kommen die Abrechnung und Administration, Öffentlichkeitsarbeit, das Einwerben von privaten Sponsoren und Fördergeldern der öffentlichen Hand. Darüber hinaus vertritt der Verein die Interessen der Fahrgäste und Fahrer/innen bei offiziellen Verhandlungen zum Beispiel mit der Gemeinde, Weser-Ems-Bus und dem VBN.

Anforderungen an Fahrer/innen

Prinzipiell kann jeder, der den Führerschein Klasse B (früher: III ) besitzt und bei normaler Gesundheit ist, den Bürgerbus steuern. Um den notwendigen Personenbeförderungsschein muss der Interessent mindest 21 Jahre alt sein und den Führschein der Klasse B seit mindestens 2 Jahren besitzen. Interessierte Männer und Frauen können sich direkt beim jeweiligen Bürgerbus-Verein bewerben. Alle Zusatzqualifikationen werden vom Bürgerbus-Verein organisiert und bezahlt.